AWI Roter Ritter - Flohkrebs
In der antarktischen Tiefsee gibt es hunderte Arten von Flohkrebsen, z.B. den „Roten Ritter“ (Epimeria rubrieques. Sie sind oft noch nicht wissenschaftlich beschrieben.

Vorträge

Jedes Jahr finden am Frankfurter Museum zwei Vortragsreihen statt, die unsere Jahresthemen aufgreifen. Die Vorträge, von Senckenberg Wissenschaftler*innen wie auch externen Vortragenden gehalten, sind immer allgemeinverständlich und erlauben der breiten Bevölkerung anschauliche Einblicke in unsere Forschung.  

Aktuelle Vortragsreihe:

Unser blauer Planet – Fragile Meereswelten und ihre Erforschung

Endlose Weiten, klares Blau, Sonne, Natur, Schönheit – dies kommt wohl den meisten zuerst in den Sinn, wenn sie an Meere und Ozeane denken. Die Realität ist leider anders. Die Ozeane sind in einem kritischen  Zustand: Viele Fischbestände stehen wegen Überfischung vor dem Zusammenbruch, unzählige andere Arten sind vom Aussterben bedroht, obwohl wir sie kaum kennen. Das Meerwasser wird zusehends wärmer und saurer, mit katastrophalen Folgen unter anderem für Korallenriffe. Immer größere Plastikmengen gefährden und töten die Tierwelt. Sturmfluten bedrohen viele ihrer natürlichen Schutzsäume beraubten Küsten und ihre Bewohner. Die Folgen künftigen Tiefsee-Bergbaus sind noch nicht absehbar.
Um das globale öffentliche Gut Ozeane wirksam zu schützen, bedarf es neben internationalen Verträgen vor allem ständiger Beobachtung und umfassender Forschung – denn über große Teile der Tiefsee wissen wir weniger als über den Mond. In beiden Bereichen ist Senckenberg aktiv, mit vielen internationalen Partnern. Die neuen Ausstellungsbereiche Tiefsee, Meeresforschung und Korallenriff des Frankfurter Museums werden ein Schaufenster der modernen Meeresforschung und tragen pünktlich zur 2021 beginnenden UN-Dekade der Ozeanforschung zur Information und Sensibilisierung bei, wie auch diese Vortragsreihe.

In Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr).
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus, Robert-Mayer-Straße 2
Für barrierefreien Zugang bitte bei jkrohmer@senckenberg.de anmelden.

 

Die Reihe wird gefördert aus Mitteln des Aktionsplans Leibniz-Forschungsmuseen.

Anstehende Vorträge:

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    Der Mensch verändert die marinen Ökosysteme und ihre Artenzusammensetzung grundlegend. Wie vollzieht sich der Wandel in den Meeren konkret und welche Konsequenzen hat das für die Funktionen des Ökosystems, von denen wir selbst abhängen? Die Rolle der biologischen Vielfalt im Ökosystem Meer bzgl. verschiedener Funktionen ist noch lange nicht verstanden. Auch die Entscheidung, was wir wie nutzen und erhalten wollen, ist schwierig, denn das bisherige Wissen basiert weitgehend auf Landökosystemen und ist nicht ohne weiteres auf die Ozeane übertragbar. Fest steht jedoch, dass wirksame Konzepte zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Meere nur entwickelt werden können, wenn naturwissenschaftliche Grundlagenforschung mit sozialwissenschaftlicher Ursachenforschung und naturschutzrelevanter Konzeptentwicklung verbunden wird.
    Helmut Hillebrand erforscht seit vielen Jahren die biologische Vielfalt der Meere. Er ist Gründungsdirektor des Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) und ist in seinem Fachgebiet einer der meistzitierten Wissenschaftler der Welt.

    Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.
     
    Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr). 
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    Mittwoch8. April19.15 Uhr1,5 Stunden
    Der Eintritt ist frei
    Arthur von Weinberg-Haus, Robert Mayer-Straße 2, Frankfurt/M.
    Vortrag

    Biologische Vielfalt im Meer – von der Grundlagenforschung zum Schutzkonzept

    Prof. Dr. Helmut Hillebrand (Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg):

    ohne Anmeldung
    • Schulklassen
    • Erwachsene
    • Jugendliche
    • Kinder
    • Presse
    • Mitglieder
    Grüner Hörsaal

    Der Mensch verändert die marinen Ökosysteme und ihre Artenzusammensetzung grundlegend. Wie vollzieht sich der Wandel in den Meeren konkret und welche Konsequenzen hat das für die Funktionen des Ökosystems, von denen wir selbst abhängen? Die Rolle der biologischen Vielfalt im Ökosystem Meer bzgl. verschiedener Funktionen ist noch lange nicht verstanden. Auch die Entscheidung, was wir wie nutzen und erhalten wollen, ist schwierig, denn das bisherige Wissen basiert weitgehend auf Landökosystemen und ist nicht ohne weiteres auf die Ozeane übertragbar. Fest steht jedoch, dass wirksame Konzepte zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Meere nur entwickelt werden können, wenn naturwissenschaftliche Grundlagenforschung mit sozialwissenschaftlicher Ursachenforschung und naturschutzrelevanter Konzeptentwicklung verbunden wird.
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    Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.   Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr). 
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    www.senckenberg.de/blauerplanet
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    Der Meeresforscher Hans Fricke hat in seinem Leben über 10.000 Stunden unter Wasser verbracht und ist einer der wichtigsten Dokumentaristen der Meeresökologie. Er baute zwei Tauchboote und ein Unterwasserhaus, erforschte den Quastenflosser, Riffe, die mysteriöse Aalwanderung oder die Organismen an Islands Unterwasservulkanen. Viele seiner Forschungsgebiete beobachtete er über Jahrzehnte hinweg. Sein aktuelles Buch, das er an diesem Abend vorstellt, ist abenteuerliche Tauchgeschichte, lebendiger Forschungsbericht, Ökothriller – und eine poetische Liebeserklärung an die Unterwasserwelt.
    Hans Fricke, 1941 geboren, ist studierter Biologe, Universitätsprofessor, Tierfilmer, Autor und vor allem Unterwassermensch. Seine untermeerischen Forschungsgebiete erstrecken sich über die ganze Welt. Er drehte international prämierte Dokumentarfilme, hat fünf Bücher und zahllose Fachartikel und populäre Zeitschriftenbeiträge verfasst, wurde vielfach ausgezeichnet und isst keinen Fisch.

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    Mittwoch22. April19.15 Uhr1,5 Stunden
    Der Eintritt ist frei
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    Vortrag

    Der Homo aquaticus – Unterwegs im Blauen Universum

    Prof. Dr. Hans Fricke

    ohne Anmeldung
    • Schulklassen
    • Erwachsene
    • Jugendliche
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    • Presse
    • Mitglieder
    Grüner Hörsaal

    Der Meeresforscher Hans Fricke hat in seinem Leben über 10.000 Stunden unter Wasser verbracht und ist einer der wichtigsten Dokumentaristen der Meeresökologie. Er baute zwei Tauchboote und ein Unterwasserhaus, erforschte den Quastenflosser, Riffe, die mysteriöse Aalwanderung oder die Organismen an Islands Unterwasservulkanen. Viele seiner Forschungsgebiete beobachtete er über Jahrzehnte hinweg. Sein aktuelles Buch, das er an diesem Abend vorstellt, ist abenteuerliche Tauchgeschichte, lebendiger Forschungsbericht, Ökothriller – und eine poetische Liebeserklärung an die Unterwasserwelt.
    Hans Fricke, 1941 geboren, ist studierter Biologe, Universitätsprofessor, Tierfilmer, Autor und vor allem Unterwassermensch. Seine untermeerischen Forschungsgebiete erstrecken sich über die ganze Welt. Er drehte international prämierte Dokumentarfilme, hat fünf Bücher und zahllose Fachartikel und populäre Zeitschriftenbeiträge verfasst, wurde vielfach ausgezeichnet und isst keinen Fisch.

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    Der weltweite Rohstoffbedarf wird auch in den nächsten Dekaden weiter ansteigen, aufgrund der wachsenden Erdbevölkerung, der Umsetzung der UN-Entwicklungsziele für 2030 sowie des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern. Eine mögliche Quelle für die zukünftige Rohstoffversorgung liegt in den Tiefen der Ozeane. Zu den Rohstoffen, die aus der Tiefsee gefördert werden sollen, zählen Manganknollen, Kobaltkrusten und Massivsulfide. Häufig werden diese als „nachwachsende“ Rohstoffe bezeichnet, was allerdings irreführend ist, da ihre Entstehung mehrere Jahrtausende oder sogar Jahrmillionen dauert. Der mögliche Tiefseebergbau hätte erhebliche Auswirkungen auf die ozeanischen Lebensräume und Lebensgemeinschaften – lässt sich dies rechtfertigen, und ist ein Abbau überhaupt geologisch sinnvoll, ökonomisch lohnend oder technisch machbar? Um welche Mengen und Kosten geht es, und wer entscheidet überhaupt, was hier erlaubt ist?
    Der Geologe Sven Petersen erforscht u.a. die Entstehung und Entwicklung mariner Rohstoffe sowie das Potential der Rohstoffgewinnung aus dem Meer. Er ist skeptisch, ob sich die ökologischen Folgen des Tiefseebergbaus rechtfertigen lassen, zumal wirtschaftlicher Erfolg und ausreichende Erträge der geplanten Vorhaben alles andere als sicher sind.

    Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.
     
    Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr). 
    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. 
    Für barrierefreien Zugang bitte bei jkrohmer@senckenberg.de anmelden. 
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    Donnerstag7. Mai19.15 Uhr1,5 Stunden
    Der Eintritt ist frei
    Arthur von Weinberg-Haus, Robert Mayer-Straße 2, Frankfurt/M.
    Vortrag

    Marine Rohstoffe aus der Tiefsee: mögliche Zukunft oder Science Fiction?

    Dr. Sven Petersen (Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel):

    ohne Anmeldung
    • Schulklassen
    • Erwachsene
    • Jugendliche
    • Kinder
    • Presse
    • Mitglieder
    Grüner Hörsaal

    Der weltweite Rohstoffbedarf wird auch in den nächsten Dekaden weiter ansteigen, aufgrund der wachsenden Erdbevölkerung, der Umsetzung der UN-Entwicklungsziele für 2030 sowie des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern. Eine mögliche Quelle für die zukünftige Rohstoffversorgung liegt in den Tiefen der Ozeane. Zu den Rohstoffen, die aus der Tiefsee gefördert werden sollen, zählen Manganknollen, Kobaltkrusten und Massivsulfide. Häufig werden diese als „nachwachsende“ Rohstoffe bezeichnet, was allerdings irreführend ist, da ihre Entstehung mehrere Jahrtausende oder sogar Jahrmillionen dauert. Der mögliche Tiefseebergbau hätte erhebliche Auswirkungen auf die ozeanischen Lebensräume und Lebensgemeinschaften – lässt sich dies rechtfertigen, und ist ein Abbau überhaupt geologisch sinnvoll, ökonomisch lohnend oder technisch machbar? Um welche Mengen und Kosten geht es, und wer entscheidet überhaupt, was hier erlaubt ist?
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    Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.   Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr). 
    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. 
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    Schiffsabfälle wurden früher über die Reling direkt ins Meer entsorgt. Die Seeleute sprachen salopp vom „blauen Regal“, das den Müll aufnahm. Auch wenn diese Form der Abfallbeseitigung inzwischen verpönt ist, nimmt die Verschmutzung der Meere weiterhin zu. Erschreckend sind etwa die Bilder riesiger Müllstrudel, die großflächig im Meer treiben, oder von Plastikmüll, der zahllosen Meeresbewohnern zum Verhängnis wird und inzwischen selbst in den entlegensten Meeresgebieten von Arktis und Antarktis sowie in 11 Kilometern Tiefe im Marianengraben gefunden wird. Der Vortrag führt dies eindringlich vor Augen, belässt es jedoch nicht bei apokalyptischen Gedanken, sondern zeigt auch konstruktive Wege auf, wie wir das „blaue Regal“ abschaffen und stattdessen einen „Blue Ocean“ pflegen können.

    André Freiwald ist Paläontologe und Meeresgeologe, leitet die Abteilung Meeresforschung von Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven und hat die Professur Meeresgeologie an der Universität Bremen inne. Auf seinen Expeditionen, bei denen er mit Unterwasserrobotern den Meeresboden untersucht, findet er überall Zeugnisse der weltweiten Verschmutzung.

    Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.
     
    Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr). 
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    Mittwoch20. Mai19.15 Uhr1,5 Stunden
    Der Eintritt ist frei
    Arthur von Weinberg-Haus, Robert Mayer-Straße 2, Frankfurt/M.
    Vortrag

    Das blaue Regal – Die globale Verschmutzung der Meere

    Prof. Dr. Andre Freiwald (Senckenberg am Meer, Wilhelmshaven)

    ohne Anmeldung
    • Schulklassen
    • Erwachsene
    • Jugendliche
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    • Presse
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    Grüner Hörsaal

    Schiffsabfälle wurden früher über die Reling direkt ins Meer entsorgt. Die Seeleute sprachen salopp vom „blauen Regal“, das den Müll aufnahm. Auch wenn diese Form der Abfallbeseitigung inzwischen verpönt ist, nimmt die Verschmutzung der Meere weiterhin zu. Erschreckend sind etwa die Bilder riesiger Müllstrudel, die großflächig im Meer treiben, oder von Plastikmüll, der zahllosen Meeresbewohnern zum Verhängnis wird und inzwischen selbst in den entlegensten Meeresgebieten von Arktis und Antarktis sowie in 11 Kilometern Tiefe im Marianengraben gefunden wird. Der Vortrag führt dies eindringlich vor Augen, belässt es jedoch nicht bei apokalyptischen Gedanken, sondern zeigt auch konstruktive Wege auf, wie wir das „blaue Regal“ abschaffen und stattdessen einen „Blue Ocean“ pflegen können.

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    Im Rahmen des Umbauprojekts Neues Museum eröffnet das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt am 14. Mai 2020 die neuen Themenräume „Meeresforschung“ und „Tiefsee“. Die Tiefsee ist der größte Lebensraum der Erde und beherbergt zahllose faszinierende Organismen, die sich auf vielfältigste Weisen an die extremen Lebensbedingungen angepasst haben. Unser Tiefseeforscher Torben Riehl wird hiervon Spannendes berichten.

    Wie diese wunderbare Welt erforscht wird und welchen Organismen man in der Tiefsee begegnen kann, veranschaulichen die Themenräume „Tiefsee“ und „Meeresforschung“. Hier kann man mit einem Tauchroboter virtuell bis in 11 Kilometer Tiefe abtauchen und erfährt, welche Gerätschaften zur Erkundung der Meere und zum Bergen von Organismen verwendet werden. Über die Entstehung der Ausstellungen berichten die Ausstellungsmacher Thorolf Müller und Maximilian Bugert.

    Der Making-of-Abend zeigt, wie Ausstellungen entstehen – wie die Inhalte ausgewählt werden, wie die Exponate zum Leben erweckt werden und was dabei alles passieren kann.

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    Dienstag2. Juni19.15 Uhr1,5 Stunden
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    Vortrag

    Projekt Neues Museum Senckenberg – Making-of Tiefsee und Meeresforschung

    Dr. Thorolf Müller, Dr. Torben Riehl, Maximilian Bugert (Forschungsinstitut Senckenberg Frankfurt)

    ohne Anmeldung
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    Grüner Hörsaal

    Im Rahmen des Umbauprojekts Neues Museum eröffnet das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt am 14. Mai 2020 die neuen Themenräume „Meeresforschung“ und „Tiefsee“. Die Tiefsee ist der größte Lebensraum der Erde und beherbergt zahllose faszinierende Organismen, die sich auf vielfältigste Weisen an die extremen Lebensbedingungen angepasst haben. Unser Tiefseeforscher Torben Riehl wird hiervon Spannendes berichten.

    Wie diese wunderbare Welt erforscht wird und welchen Organismen man in der Tiefsee begegnen kann, veranschaulichen die Themenräume „Tiefsee“ und „Meeresforschung“. Hier kann man mit einem Tauchroboter virtuell bis in 11 Kilometer Tiefe abtauchen und erfährt, welche Gerätschaften zur Erkundung der Meere und zum Bergen von Organismen verwendet werden. Über die Entstehung der Ausstellungen berichten die Ausstellungsmacher Thorolf Müller und Maximilian Bugert.

    Der Making-of-Abend zeigt, wie Ausstellungen entstehen – wie die Inhalte ausgewählt werden, wie die Exponate zum Leben erweckt werden und was dabei alles passieren kann.

    Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.   Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr). 
    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. 
    Für barrierefreien Zugang bitte bei jkrohmer@senckenberg.de anmelden. 
    www.senckenberg.de/blauerplanet
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    Die Auswirkungen des Tiefseebergbaus auf die Ökosysteme auf dem Meeresboden und in der Wassersäule sind noch weitgehend unbekannt. Aber gibt es in der Tiefsee überhaupt Leben, das nachhaltig beeinträchtigt werden könnte? Tatsächlich existiert dort eine einzigartige Lebewelt, die extrem empfindlich auf Störungen reagiert. Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass die Folgen von Tiefseebergbau gravierend sein können, die Lebenswelt betroffener Meeresregionen wird sich voraussichtlich in Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden nicht regenerieren. Wie werden die ökologischen Folgen des industriellen Rohstoffabbaus in der Tiefsee überhaupt erforscht, und wie fließen die Ergebnisse in die Erstellung von Umweltstandards und Grenzwerte ein? Warum darf es uns nicht egal sein, ob weite Teile der Tiefsee veröden? Wie lässt sich dies angesichts des globalen Rohstoffhungers verhindern, welche Schutzmöglichkeiten gibt es?
    Der Chemiker Matthias Haeckel hat bereits an 19 Forschungsexpeditionen zu See teilgenommen, u.a. als Expeditionsleiter mit dem Forschungsschiff „Sonne“ in der rohstoffreichen Clarion Clipperton Zone westlich von Mexiko. Auch wirkt er an einem Langzeitexperiment im Ostpazifik mit, bei dem vor ca. 30 Jahren der Abbau von Manganknollen simuliert wurde. Er plädiert dafür, durch ein geändertes Konsumverhalten riskante Wege wie Tiefseebergbau besser zu vermeiden.

    Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.
     
    Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr). 
    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. 
    Für barrierefreien Zugang bitte bei jkrohmer@senckenberg.de anmelden. 
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    Mittwoch17. Juni19.15 Uhr1,5 Stunden
    Der Eintritt ist frei
    Arthur von Weinberg-Haus, Robert Mayer-Straße 2, Frankfurt/M.
    Vortrag

    Umweltauswirkungen der Nutzung mariner Ressourcen in der Tiefsee

    Dr. Matthias Haeckel (Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel)

    ohne Anmeldung
    • Schulklassen
    • Erwachsene
    • Jugendliche
    • Kinder
    • Presse
    • Mitglieder
    Grüner Hörsaal

    Die Auswirkungen des Tiefseebergbaus auf die Ökosysteme auf dem Meeresboden und in der Wassersäule sind noch weitgehend unbekannt. Aber gibt es in der Tiefsee überhaupt Leben, das nachhaltig beeinträchtigt werden könnte? Tatsächlich existiert dort eine einzigartige Lebewelt, die extrem empfindlich auf Störungen reagiert. Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass die Folgen von Tiefseebergbau gravierend sein können, die Lebenswelt betroffener Meeresregionen wird sich voraussichtlich in Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden nicht regenerieren. Wie werden die ökologischen Folgen des industriellen Rohstoffabbaus in der Tiefsee überhaupt erforscht, und wie fließen die Ergebnisse in die Erstellung von Umweltstandards und Grenzwerte ein? Warum darf es uns nicht egal sein, ob weite Teile der Tiefsee veröden? Wie lässt sich dies angesichts des globalen Rohstoffhungers verhindern, welche Schutzmöglichkeiten gibt es?
    Der Chemiker Matthias Haeckel hat bereits an 19 Forschungsexpeditionen zu See teilgenommen, u.a. als Expeditionsleiter mit dem Forschungsschiff „Sonne“ in der rohstoffreichen Clarion Clipperton Zone westlich von Mexiko. Auch wirkt er an einem Langzeitexperiment im Ostpazifik mit, bei dem vor ca. 30 Jahren der Abbau von Manganknollen simuliert wurde. Er plädiert dafür, durch ein geändertes Konsumverhalten riskante Wege wie Tiefseebergbau besser zu vermeiden.

    Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.   Die Vorträge finden um 19.15 Uhr statt (Einlass ab 18.45 Uhr). 
    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. 
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    Die Meere sind der größte Lebensraum der Erde. Faszinierendes lässt sich in den Weiten der Ozeane beobachten, Kreaturen wie aus einem anderen Universum. Wir Menschen belasten allerdings die Meere zusehends. Die Ozeane leiden unter den Folgen der Erderwärmung, und das von den Meeren aufgenommene Kohlendioxid (bisher ein Drittel des anthropogenen CO2) hat gravierende Auswirkungen: Die Meere versauern. Kieselalgen, Muscheln, Meeresschnecken, Kleinkrebse wie Krill, Seeigel wie auch Korallen leiden darunter. Hinzu kommen weitere Stressfaktoren: Die Vergiftung der Ozeane; sei es durch Müll, Öl, Radioaktivität oder andere Gifte. Wie können wir die Meere vor uns selbst besser schützen? Was können Schritte in Richtung einer nachhaltigen Nutzung der Ozeane sein?
    Der Meteorologe Mojib Latif, einer der renommiertesten Klima- und Meeresforscher in Deutschland, leitet den Forschungsbereich Ozeanzirkulation und Klimadynamik sowie die Forschungseinheit Maritime Meteorologie am Geomar. Er ist Vorstandsvorsitzender des Deutschen Klima Konsortiums e.V. und seit 2017 als Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome.

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    Dienstag30. Juni19.15 Uhr1,5 Stunden
    Der Eintritt ist frei
    Arthur von Weinberg-Haus, Robert Mayer-Straße 2, Frankfurt/M.
    Vortrag

    Das Ende der Ozeane?

    Prof. Dr. Mojib Latif (Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel)

    ohne Anmeldung
    • Schulklassen
    • Erwachsene
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    Grüner Hörsaal

    Die Meere sind der größte Lebensraum der Erde. Faszinierendes lässt sich in den Weiten der Ozeane beobachten, Kreaturen wie aus einem anderen Universum. Wir Menschen belasten allerdings die Meere zusehends. Die Ozeane leiden unter den Folgen der Erderwärmung, und das von den Meeren aufgenommene Kohlendioxid (bisher ein Drittel des anthropogenen CO2) hat gravierende Auswirkungen: Die Meere versauern. Kieselalgen, Muscheln, Meeresschnecken, Kleinkrebse wie Krill, Seeigel wie auch Korallen leiden darunter. Hinzu kommen weitere Stressfaktoren: Die Vergiftung der Ozeane; sei es durch Müll, Öl, Radioaktivität oder andere Gifte. Wie können wir die Meere vor uns selbst besser schützen? Was können Schritte in Richtung einer nachhaltigen Nutzung der Ozeane sein?
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    Für barrierefreien Zugang bitte bei jkrohmer@senckenberg.de anmelden. 
    www.senckenberg.de/blauerplanet