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„Wessen Gehirn kommt ins neue Museum?“ – Wählen Sie mit!

Albert Einsteins, „Charly“ Körbels, Jane Goodalls oder Ihres? Im neuen Senckenberg Naturmuseum wird ein begehbares Modell eines menschlichen Gehirns stehen – und Sie dürfen darüber abstimmen, wer die Vorlage liefert!

50-mal größer als in der Realität und zu Fuß erkundbar: Für das neue Museum konzipiert die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung zusammen mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ein spektakuläres Exponat. Geplant ist ein XXL-Modell eines menschlichen Gehirns – aber nicht von irgendeinem, sondern von einem ganz besonderen Kopf. Von welchem genau, entscheiden Sie! Vom 20. bis zum 29. Juni 2016 darf darüber abgestimmt werden, wessen Gehirn die Vorlage für die äußere Form der Raum-im-Raum-Installation liefern wird. Zur Auswahl stehen drei Prominente und eine unbekannte Persönlichkeit:

  • Wer sein Navi einschaltet, findet auch mit Hilfe von Albert Einstein zum Ziel: Erst die von ihm vor 100 Jahren veröffentlichte „Allgemeine Relativitätstheorie“ ermöglicht die heutige Genauigkeit der Satellitennavigation. Einstein, 1879 in Ulm geboren und am 18. April 1955 in Princeton, New Jersey verstorben, gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten und als Inbegriff des Forschers und Genies. Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild.
  • Mit 602 Spielen hält Karl-Heinz „Charly“ Körbel (*1.Dezember 1954) den Rekord für die meisten Einsätze in der Fußball-Bundesliga. Der ehemalige Spieler von Eintracht Frankfurt und derzeitiger Vorstand des Jugendfußballclubs Frankfurt am Main hat mit der Sportart Fußball einen echten Denksport gewählt: Hirnforscher fanden heraus, dass Fußballspielen dem Gehirn mehr abverlangt, als beispielsweise Schach. Fußballer müssen gleichermaßen die Positionen seiner Teamkollegen und vor allem der Gegner im Auge behalten, zudem muss er die Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit des Balles berechnen – eine Leistung verschiedener Hirnfunktionen.
  • Jane Goodall begann 1960 mit der Erforschung des Verhaltens von Schimpansen in Tansania, bis heute setzt sich die britische Biologin für den Schutz der Primaten und ihrer Lebensräume ein. Nach einem alarmierenden Bericht des UN-Umweltprogramms verschwinden bis 2030 90 Prozent der Wälder mit Menschenaffen, sollten wie bisher Straßen gebaut, Bodenschätze ausgebeutet und Infrastruktur angelegt werden. Für ihren unermüdlichen Einsatz erhielt Goodall unter anderem die Jubiläumsmedaille der UNESCO.

 

Wie sieht das Gehirn eines Senckenberg-Fans aus? Wir bieten allen Senckenberg-Fans die einmalige Gelegenheit einen Scan des eigenen Gehirns im neuen Senckenberg Naturmuseum auszustellen! Stimmen Sie hier ab, wenn Sie die Chance ergreifen möchten, sich für den Ausstellungsbereich zu bewerben. In einem nachgeschalteten Losverfahren werden die Bewerberinnen und Bewerber dann ausgewählt, deren Hirn zukünftig ausgestellt wird.

Unter allen Abstimmungsteilnehmern werden drei tolle Preise verlost: Mit etwas Glück kann man eine Führung hinter die Kulissen des Senckenbergs (1. Preis), eine Familienmitgliedschaft (2. Preis) und eine Einzelmitgliedschaft (3. Preis) gewinnen.