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Pressemeldung 11-09-25

Fossilienwunder Messel – Wie die Natur einzigartige Zeugnisse der Evolution bewahrt hat

Vortrag der Reihe „Messel – Fenster zur Urzeit, Schatz der Menschheit“ am Mittwoch, 17. September

Die Artenvielfalt des ehemaligen Maarsees von Messel ist atemberaubend. Bislang konnten 1.409 verschiedene Arten von Lebewesen nachgewiesen werden – von Einzellern, Pflanzen und Pilzen bis hin zu Tieren. Im nächsten Vortrag der Reihe „Messel – Fenster zur Urzeit, Schatz der Menschheit“ erläutert PD Dr. Krister Smith, Leiter der Abteilung Messelforschung am Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, wie die ungeheure Fossilienvielfalt der Grube Messel überhaupt entstehen konnte und warum sie für die Forschung von unschätzbarem Wert ist.
 
Die Fossilien aus der Grube Messel sind weit mehr als eindrucksvolle Relikte der Evolution: Sie eröffnen einzigartige Einblicke in ein längst vergangenes Ökosystem, das unter Klimabedingungen existierte, die jenen ähneln, auf die wir aktuell zusteuern. Doch wie gelangten die Überreste dieser Organismen überhaupt in die Tiefe des Sees, um warum blieben sie dort so außergewöhnlich gut erhalten? Die Geschichte, die sich hinter den Fossilien verbirgt, gleicht einem spannenden Naturkrimi – und hält noch viele Rätsel bereit.
 
Der Paläobiologe Krister Smith habilitierte sich über den Einsatz von Stammbäumen bei paläobiologischen Fragestellungen, wie Artenvielfalt und Paläoklima. Er leitet die Abteilung Messelforschung am Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt und unterrichtet an der Goethe-Universität Frankfurt.
 
Vortrag: Fossilienwunder Messel – Wie die Natur einzigartige Zeugnisse der Evolution bewahrt hat
Referent: PD Dr. Krister Smith (Senckenberg Forschungsinstitut Frankfurt und Goethe Universität Frankfurt)
Datum: Mittwoch, 17. September, 19:30 Uhr
Ort: Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, Arthur-von-Weinberg-Haus, Grüner Hörsaal, Robert- Mayer-Straße 2, 60325 Frankfurt, sowie online
 
Die Grube Messel, Deutschlands erstes UNESCO-Weltnaturerbe, ist weltberühmt für ihre überaus zahlreichen und herausragend gut erhaltenen Fossilien, die Einblick in das Leben vor etwa 47 Millionen Jahren geben. Damals herrschte auf der Erde ein Treibhausklima – Fauna und Flora unterschieden sich deutlich von unserer heutigen Umwelt. Die Senckenberg-Vortragsreihe „Messel – Fenster zur Urzeit, Schatz der Menschheit“ beleuchtet von Juli bis Dezember verschiedenste Aspekte der Geschichte der berühmten Fossilienfundstätte und der damaligen Tier- und Pflanzenwelt.
Medienpartner der Vortragsreihe ist hrINFO.
 
Alle Vorträge der Reihe finden um 19:30 Uhr im Grünen Hörsaal in der Robert-Mayer-Straße 2 statt.
Alle Informationen zu den Vorträgen, Referent*innen und Themen sowie zur Online-Teilnahmemöglichkeit via Zoom finden sich hier:
www.senckenberg.de/vortraege-messel
 

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